Emotionale Befreiung/„Emotionscode“

 

1. Emotionale Befreiung, die Selbsthilfemethode

„Emotionale Befreiung“ heißt Aussöhnung mit dem was ist.

Im täglichen Leben werden wir oftmals mit Gefühlen konfrontiert, die uns unangenehm sind und die wir deshalb nicht haben möchten. Das sind z.B. Angst, Ärger, Trauer, Eifersucht, Neid, Sorgen, Schuld, Ungeduld, Verzweiflung, Hilflosigkeit etc. Ich nenne sie im Folgenden Emotionen.

Zumeist haben wir in der Kindheit gelernt, dass solche Emotionen nicht erwünscht waren und die Überzeugung entwickelt, wir seien nicht in Ordnung, wenn wir sie spüren und ausdrücken. Jetzt sind wir selbst erwachsen, aber die Angst/Unlust diese unangenehmen Empfindungen zu fühlen, ist geblieben.

Werden solche Emotionen gewohnheitsgemäß unterdrückt, automatisiert sich der Vorgang so, dass wir gar nicht mehr bemerken, wie wir uns tatsächlich fühlen. Das ungeliebte Empfinden bleibt dann im Körper gespeichert und führt ein Eigenleben im Untergrund.

Wir sind dem daraus resultierenden Zustand mehr oder weniger ausgeliefert: Im Körper entwickeln sich durch die Blockierung von Meridianen energetische Stockungen, die Kraftlosigkeit, Verspannungen oder körperliche Symptome entstehen lassen. Die  Körperteile, die mit dem jeweiligen Meridian verbunden sind, werden entweder nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt oder durch ein Zuviel an gestauter Energie blockiert.

Seelisch fühlen wir uns unwohl. Unterdrückte Gefühle „drücken“ uns und führen leicht zur Entstehung von Depressionen. Aber auch Schwierigkeiten in Beziehungen sind die Folge. Oder wir stellen fest, dass andere häufig ähnlich auf uns reagieren, in einer Weise, die wir gar nicht beabsichtigen.

Das hängt damit zusammen, dass das Verdrängte genau die Schwingung anzieht, von der es wieder aktiviert wird (Gesetz der Resonanz). Und es verstärkt sich alles, wogegen wir Widerstand aufbauen (Energetisches Pendel).

Bis hierher sind die Zusammenhänge weitgehend bekannt.

 

Und nun kommt die gute Nachricht:

Schauen wir uns an, was passiert, wenn wir dazu übergehen, bewusst zu werden. Das Gefühl, die Emotion, steckt im Körper und nur dort kann ich sie wahrnehmen/fühlen.

Machen wir das Experiment, der ungeliebten Emotion in uns Raum zu geben, sie im Körper zu spüren. Dabei kann ich mir laut beschreiben, was ich wahrnehme (dieses führt gleichzeitig zu einer besseren Vernetzung beider Hirnhälften) oder auch nur fühlen was ist. In dem Moment, in dem ich dieses Gefühl mit Aufmerksamkeit, Neugierde, Interesse wahrnehme, löst es sich auf und weicht innerem Frieden.

Oft zeigen sich auch weitere Emotionen in der Folge. Und es gibt mehrere Möglichkeiten, sich mit diesen auszusöhnen. Wenn der Prozess zu Ende geführt wird, bleibt reines Gewahrsein, ein unendlich erleichterndes Einverstandensein mit dem was ist, eine Stille, die man nicht beschreiben, nur erleben kann. Symptome müssen sich nicht mehr aufbauen, die allgemeine Stimmung verbessert sich und Beziehungen klären sich.

Es gibt im Universum nur ein einziges Gefühl: Das ist die allumfassende, bedingungslose Liebe. Bin ich in diesem Gefühl, dann bin ich entspannt, zufrieden, innerlich ganz weit und still. Das ist ein Zustand ganz ohne Angst, in vollstem Vertrauen. Diesem Gefühl nähern wir uns in dem beschriebenen Prozess. Und mit etwas Übung und Aufmerksamkeit im Alltag hält Zufriedenheit mit dem was ist Einzug in unser Leben.

 

Wie bin ich auf diese Methode gestoßen?

Sie hat sich in einem jahrelangen Prozess aus der tiefenpsychologischen Therapie „Regulative Musiktherapie“, die ich jahrzehntelang mit Gruppen praktizierte, der Methode Focusing und eigenen Erfahrungen mit Meditation, hauptsächlich der Vipassana-Meditation entwickelt. Auslösend war ein Initialerlebnis, das ich eines Tages in der Meditation hatte: Eine immense Wut, die heftig spürbar war, konnte ich nicht im Körper finden. Wut, das Tabugefühl meiner Kindheit, versteckte sich. Nach einer Weile entdeckte ich sie doch noch, nämlich als riesigen energetischen „Mulm“ in meinem Kopf.

Ich war  überrascht und begeistert von dieser Entdeckung und gleichzeitig Erkenntnis. Denn es machte Sinn, weil Kopfschmerzen mein Thema waren. Ich war so erfreut über das, was ich da wahrnahm, dass die gestaute Energie urplötzlich aus meinem Kopf herausrollerte, obwohl ich das Gefühl gerne noch intensiver wahrgenommen hätte.

Das war der Punkt: Ich habe die Wahrnehmung dieser Wut begrüßt und sie intensiv gespürt. So kamen die Energien wieder ins Fließen und bescherten mir angenehme Wärme im Wurzelchakra und den Füßen und eine leichte, freie Befindlichkeit im Kopf. Ein unglaubliches Wohlgefühl breitete sich aus und die Ursprungsemotion Wut hatte sich vollständig aufgelöst.

 

Was folgte waren Recherchen in der Literatur, deren Grundlagen und Vorgehensweisen hier auch mit einfließen: z.B.  von  Brandon Bays, Frank Kinslow, Byron Katie, Safi Nidiaye, Eckhart Tolle, Hale Dwoskin, Vadim Zeland, Maitreyi D. Piontek und vor allem Robert Scheinfeld.

 

2. Vollständige und dauerhafte Befreiung einer eingeschlossenen Emotion durch den „Emotionscode“ (siehe Literaturverzeichnis)

Im Laufe des Lebens passieren den meisten Menschen ein oder mehrere gravierende Ereignisse, die dazu führen, dass der Mensch die damit verbundene Emotion „einschließt“. So ist ein Zugang über die zuvor geschilderte Methode schwierig, weil die Emotion wieder und wieder kommt, ohne nennenswerte Veränderung.

Dr. Bradley Nelson, ein amerikanischer Arzt, hat eine ganz einfache Möglichkeit entdeckt, diese eingeschlossenen Emotionen innerhalb weniger Minuten aufzulösen. Die Ergebnisse sind in den meisten Fällen lebensverändernd:

  • – die Stimmung verbessert sich innerhalb einer Woche
  • – alte behindernde Glaubenssätze verabschieden sich
  • – das ganze System Mensch kann sich neu sortieren
  • – die Ursprungsemotion kann in dem auslösenden Zusammenhang nicht mehr erinnert und gefühlt werden, was eine ganz neue innere Freiheit bedeutet.

 

Mein Angebot:

Einzelsitzungen:
ich führe Sie durch Ihren individuellen Emotions-Prozess, dabei erlernen Sie die Werkzeuge zur Anwendung der Selbsthilfemethode im täglichen Leben.
Parallel dazu oder auch unabhängig davon, gibt es die Möglichkeit, eingeschlossene Emotionen dauerhaft aufzulösen.

Seminare:
Es ist möglich, in einem Wochenend-Seminar den Umgang mit Emotionen zur Verbesserung des täglichen Lebens zu erlernen.

  • In Absprache

 

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